Am 9. Dezember findet um 19.00 Uhr eine kostenlose Führung durch die Ausstellung Re-Materialisierung der Sprache 1978-2022 mit den Kuratoren Andrea Viliani und Cristiana Perrella statt. Um 20.00 Uhr folgt eine Performance von Tomaso Binga.

Ri-Materializzazione del Linguaggio. 1978-2022

Kuratiert von Cristiana Perrella, Andrea Viliani, Vittoria Pavesi

179 Verbleibende Tage

01.10.2022 — 03.06.2023

Re-Materialisierung der sprache. 1978-2022
2 oktober 2022 – 3 juni 2023
eröffnung: 1 oktober 2022

 

 

Am 20. September 1978 wurde in den Magazzini del Sale, im Rahmen der 38. Esposizione Internazionale d’Arte della Biennale di Venezia (38. Internationale Kunstausstellung der Biennale Venedig), die Ausstellung Materializzazione del linguaggio (Materialisierung der Sprache), kuratiert von der Künstlerin und Dichterin Mirella Bentivoglio, eröffnet. In ihrer Vielfalt an Bildern und Worten, an individuellen und kollektiven Praktiken, umfasste die Schau verbal-visuelle Recherchen von 90 internationalen Künstlerinnen und Dichterinnen, welche die „Beziehung zwischen Frauen und Sprache“ thematisierten und Sprache als bedingungslosen Kommunikationsmodus, als transgressiven Ausdruck von Identität, der zugleich poetisch und kritisch ist, und als radikale Ablehnung der patriarchalischen Sprache verstanden.
Re-Materialisierung der Sprache. 1978-2022 ist der erste Versuch einer philologischen Re-Konstruktion und zeitgenössischen Re-Aktivierung einer Ausstellung, die seitdem zu einem Bezugspunkt für die weibliche und feministische, künstlerische Forschung geworden ist. Inspiriert von den Werken selbst – eine Selektion der ursprünglich gezeigten Arbeiten wird gemeinsam mit anderen zeitgenössischen und einer umfangreichen Auswahl an Dokumentationsmaterialien präsentiert – geht der Aufbau von der Matrix des Alphabets als Nullpunkt der Sprache und von der Beziehung zwischen Werk/Dokument, Ausstellung/Buch, Wand/Fenster aus und lädt die Besucher*innen ein, die ihnen aufgezwungene Sprache immer wieder neu zu erfinden, damit sie sich die Art und Weise, wie sie sich wirklich ausdrücken und kommunizieren wollen, wieder aneignen können.

 

Die Ausstellung entsteht anlässlich des hundertsten Geburtstages von Mirella Bentivoglio (Klagenfurt am Wörthersee, 1922 – Rom, 2017).

 

Daher wird die Sprache der ursprünglichen Ausstellung in regelmäßigen Abständen und schrittweise durch die Interventionen von drei zeitgenössischen KünstlerinnenMonica Bonvicini (Venedig, 1965), BRACHA (Bracha L. Ettinger, Tel Aviv, 1948) und Nora Turato (Zagreb, 1991) — und durch eine Vielzahl von digitalen und ortsspezifischen Veranstaltungen neu materialisiert.

 

 

Re-Materialisierung der Sprache. 1978-2022 wird in Zusammenarbeit mit dem MART – Museo d’arte moderna e contemporanea di Trento e Rovereto umgesetzt.

Ein besonderer Dank an Museion – Museum für modern und zeitgenössische Kunst Bozen.

Mit der freundlichen Unterstützung derAutonomen Provinz Bozen, Bautechnik und  Eurobeton 2000.

Der technische Sponsor: Campeggi.

 

 

Ausstellende Künstlerinnen: Annalisa Alloatti; Mirella Bentivoglio; Cathy Berberian; Tomaso Binga; Irma Blank; Monica Bonvicini; BRACHA (Bracha L. Ettinger); Blanca Calparsoro; Françoise Canal; Paula Claire; Rochella Cooper; Betty Danon; Sonia Delaunay; Agnes Denes; Chiara Diamantini; Neide Dias de Sá; Lia Drei; Anna Esposito; Amelia Etlinger; Sylvie Fauconnier; Maria Ferrero Gussago; Mona Fillières; Gisela Frankenberg; Luisa Gardini; Ilse Garnier; Rimma Gerlovina; Natalia Goncharova; Pat Grimshaw; Bohumila Grögerová; Shasha Guiga; Elisabetta Gut; Micheline Hachette; Ana Hatherly; Annelies Klophaus; Janina Kraupe; Christina Kubisch; Ketty La Rocca; Katalin Ladik; Maria Lai; Liliana Landi; Sveva Lanza; Paola Levi Montalcini; Laura Marcheschi; Lucia Marcucci; Benedetta Marinetti; Silvia Mejía; Gisella Meo; Aurèlia Muñoz; Giulia Niccolai; Anna Oberto; Anésia Pacheco Chaves; Anna Paci; Anna Paparatti; Jacqueline Phanelleux; Jennifer Pike; Marguerite Pinney; Betty Radin; Regina; Olga Rozanova; Giovanna Sandri; Anne Sauser-Hall; Evelina Schatz; Mira Schendel; Greta Schödl; Eleanor Schott; Berty Skuber; Mary Ellen Solt; Marlise Staehelin; Varvara Fyodorovna Stepanova; Wendy Stone; Chima Sunada; Jacqueline Tarkieltaub; Salette Tavares; Biljana Tomić; Jean Trevor; Nora Turato; Janie Van Den Driessche; Carla Vasio; Tatiana Vladimirova Vechorka; Patrizia Vicinelli; und einige anonyme künstlerische Recherchen und Praktiken.

 

 

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Fondazione Live – öffentliches Programm

"Opening Ri-Materializzazione del Linguaggio. 1978-2022", Andrea Viliani, Cristiana Perrella, Antonio Dalle Nogare, Vittoria Pavesi e Matilde Cassani. Ph.: Matteo Groppo

"Opening Ri-Materializzazione del Linguaggio. 1978-2022", Ph.: Matteo Groppo

"Opening Ri-Materializzazione del Linguaggio. 1978-2022", Ph.: Matteo Groppo

"Opening Ri-Materializzazione del Linguaggio. 1978-2022", Ph.: Matteo Groppo

"Opening Ri-Materializzazione del Linguaggio. 1978-2022", Ph.: Matteo Groppo

"Opening Ri-Materializzazione del Linguaggio. 1978-2022", Ph.: Matteo Groppo

"Opening Ri-Materializzazione del Linguaggio. 1978-2022", Ph.: Matteo Groppo

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