«I just don’t like eggs!» Andrea Fraser on collectors, collecting, collections.

Kuratiert von Andrea Viliani con Vittoria Pavesi

314 Verbleibende Tage

13.04.2024 — 22.02.2025

Photo: Louise Lawler
Design: Studio Mut

«I just don’t like eggs!» 
Andrea Fraser on collectors, collecting, collections.

 

Kuratiert von Andrea Viliani mit Vittoria Pavesi

 

 

Eröffnung 13.4.24. um 11.00 Uhr

 

 

Am 13. April 2024 wird in der Antonio Dalle Nogare Stiftung in Bozen «I just don’t like eggs!» Andrea Fraser on collectors, collecting, collections eröffnet, die erste Einzelausstellung einer italienischen Institution, die der Recherche der Künstlerin, Schriftstellerin und Denkerin Andrea Fraser (USA, 1965) gewidmet ist.

 

Die von Andrea Viliani mit Vittoria Pavesi kuratierte Ausstellung ist die erste Retrospektive, die ausschließlich Frasers Werken gewidmet ist und sich mit der Figur des Sammlers, dem Sammeln, dem Kunstmarkt und den Überschneidungen zwischen privaten und öffentlichen Sammlungen beschäftigt. Das Projekt umfasst Werke, die das gesamte Œuvre der Künstlerin von den späten 1980er Jahren bis zu ihren jüngsten Produktionen abdecken, darunter auch eine neue, speziell für die Ausstellung entstandene Arbeit. Der Titel »I just don’t like eggs!«, der dem Text der Performance May I Help You? entnommen ist, evoziert die Sprache und Mentalität des Sammelns als Ausdruck von Geschmack, Begehren, Abgrenzung, Besitz, Kategorisierung, Negation, Exklusivität und Selektion als eine Form der Macht.

 

 

Pressemitteilung

 

 

Mit der Unterstützung der Marian Goodman Gallery und Galerie Nagel Draxler.

Main sponsors Autonomous Province South Tyrol and Volksbank.
Dank an Marx GmbH. Technical sponsors Barth and Baustudio35.

Andrea Fraser, Jeff Preiss, Orchard Document May I Help You?, Production ORCHARD and Epoch Films. Courtesy of the artist and Marian Goodman Gallery

Andrea Fraser lecture & seminar

22. – 23. April 2024

Freie Universität Bozen und Stiftung Antonio Dalle Nogare

 

 

 

Teil I

Am Montag, dem 22. April, um 18.00 Uhr, findet an der Freien Universität Bozen (Raum F0.03) ein öffentlicher Vortrag der amerikanischen Künstlerin, Schriftstellerin und Denkerin Andrea Fraser (USA, 1965) in englischer Sprache statt.

Als eine der radikalsten und einflussreichsten Künstlerinnen ihrer Generation untersucht Fraser in ihrer Pionierarbeit zur Institutional Critique die sozialen, finanziellen und affektiven Ökonomien von Organisationen, Sektoren, Gruppen und Individuen in der Kulturwelt. Indem sie die Daten, die sie durch ihre Recherchen generiert, performativ verkörpert, ist ihre Praxis ebenso körperlich und affektiv wie kritisch und intellektuell. Sie bedient sich der Mittel des Humors, des Pathos und der Analyse und greift auf die diskursive Inszenierung von Debatten, performativen Aktionen, Skripten, Daten und Streifzügen durch Museen zurück, die die Standards, Modelle und Regeln des Kunstsystems verschieben und unsere Beziehungen zu ihm kritisch neu definieren. Der soziologische und psychoanalytische Ansatz der Künstlerin wird so zum Brennglas, durch das sie die Kunstwelt selbst hinterfragt und ihre Widersprüche, Projektionen, Wünsche und Sehnsüchte beleuchtet.

Im Anschluss an den Vortrag findet ein Dialog mit dem Publikum statt.

 

 

Teil II

Am Dienstag, dem 23. April, findet in der Antonio Dalle Nogare Stiftung von 14 bis 18 Uhr ein Seminar mit Andrea Fraser statt, die in der akademischen Welt für ihre langjährige Lehrtätigkeit bekannt ist und derzeit als Professorin für Interdisziplinäre Studien im Fachbereich Kunst an der School of the Arts and Architecture der Universität von Kalifornien, Los Angeles, tätig ist. Das Seminar ist den Studierenden des Studios Exhibit der Freien Universität Bozen vorbehalten.

Ausgehend von der Ausstellung, die mit Werken aus dem gesamten Œuvre der Künstlerin eine Untersuchung der Figur des Sammlers, des Sammelns, des Kunstmarkts und der Überschneidungen zwischen privaten und öffentlichen Sammlungen präsentiert, wird das Seminar Frasers Recherchen zu kulturellen Feldern, Anwendungen der Arbeiten des französischen Soziologen Pierre Bourdieu und einige Beispiele für mögliche Beziehungen zwischen Sammlungs- und Ausstellungspraktiken vertiefen.

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