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Architektur

ARCHITEKTUR

 

Das Gebäude, in dem die Stiftung ihren Sitz hat, vereint Kunst und Architektur zu einem eindrucksvollen Ort. Die geographische Lage, der überwältigende natürliche Kontext in Verbindung mit der Wahl der Materialien und die Intervention internationaler Künstler geben ihm seine Einzigartigkeit.

 

Das Projekt wurde vom Architekten Walter Angonese mit der Hilfe seines Kollegen Andrea Marastoni entworfen; gemeinsam setzen sie die Idee des Bauherrn in die Realität um. Ihre Vision ist es, ein Gebäude zu schaffen, in dem das Museum und die häusliche Dimension koexistieren können, so dass sich die Besucher willkommen fühlen. Der Fels wird ausgegraben, um Platz für die Räume zu schaffen, die zu Ausstellungsräumen, Büros und Bibliothek werden, zusammen mit den Räumen für die private Nutzung. Der aus dem Berg gewonnene Porphyr wird zermahlen und so bearbeitet, dass er, modifiziert, in Form von Beton an seinen ursprünglichen Standort zurückkehrt. Tombak, rohes Eichenholz und große Glasfassaden vervollständigen das Gebäude und verleihen ihm einen zeitgemäßen und zugleich warmen Charakter. Die Ausstellungsräume sind als große offene Räume konzipiert, in denen Kunstwerke jeder Form und Größe den richtigen Platz zum Atmen finden.

 

Künstler, die zur Schaffung ortsspezifischer Werke herangezogen werden, beteiligen sich am Bau des Gebäudes, wie die Amerikaner Robert Barry – der einen riesigen Schriftzug für die Fenster der Bibliothek entwirft – und Dan Graham, der einen großen Pavillon für den Garten der Stiftung entwirft.

 

Diese Architektur wird so zu einem Treffpunkt für alle, die sich für zeitgenössische Kunst interessieren.

SITE SPECIFIC

DAN GRAHAM

 

Ein besonderer Schatz der Stiftung Fondazione Antonio Dalle Nogare ist die Installation des US-amerikanischen Künstlers Dan Graham. Das Werk besteht aus einem Pavillon aus reflektierendem Glas und Edelstahl, der nun im Garten der Bibliothek  aufgestellt ist. Die Seiten der Installation sind spiegelnd, so dass sie sich ständig je nach Bewegungen des Betrachters, den Lichtbedingungen und seiner jeweiligen Umgebung  verändert. Eine besondere Kraft schöpft dieser „Pavillon“ jedoch aus der  natürlichen und architektonischen Landschaft, in die das Werk eingebettet ist die es laufend reflektiert.

 

Dan Graham untersucht seit über 50 Jahren die Beziehungen zwischen architektonischen Umgebungen und ihren Bewohnern. Sein extrem diversifiziertes konzeptuelles Schaffen umfasst Installationen, Videos, Fotografien und Bücher. Seit den 70er Jahren widmet er sich der Realisierung architektonischer Pavillons aus Glas oder Spiegeln, die in der ganzen Welt ausgestellt sind. Viele von ihnen sind Teil bedeutender Sammlungen, wie etwas des Museum of Modern Art (New York), des Metropolitan Museum (New York) und vielen weiteren internationalen Museen.

Dan Graham, Pavilion, 2016, reflektierendes Glas und Edelstahl. Ph. Jürgen Eheim

Massimo Minini, Italienischer Galerist, interviewt Dan Graham während seines Aufenthaltes in der Stiftung

ROBERT BARRY

 

Die Antonio Dalle Nogare Stiftung zeigt in ihren Räumlichkeiten die eigens für die Location konzipierte Installation  „Beyond, Instead, Possible…” des US-amerikanischen Künstlers Robert Barry. Nach zwei Besuchen des Künstlers und des Galeristen Massimo Minini wurde diese Arbeit 2012 für die Glasfronten der Bibliothek, welche sich damals noch im Bau befand, realisiert.

 

Robert Barry gilt als einer der Gründer der amerikanischen Konzeptkunst. In diesem Werk verwendet der Künstler einen Pool von ca. 200 Wörtern, die auf Mauern, Leinwänden, Fenstern, Projektionen oder Skulpturen installiert werden können. Die Auswahl der Wörter erfolgt je nach den Eigenheiten der Orte, Kontexte oder Situationen, für die das Werk realisiert wurde.

 

Die Installation “Beyond, Instead, Possible…” geht aus dem direkten Austausch zwischen Antonio Dalle Nogare und Robert Barry hervor und ist maßgeblich von der das Haus umgebenden Naturlandschaft beeinflusst. Das Licht und die Natur verleihen der Installation von Stunde zu Stunde ein anderes Gesicht, so dass sie sich im ständigen Wandel befindet.

Robert Barry, Beyond, Instead, Possible…, detail, 2012, Diaphanie, variable Dimensionen

Letizia Ragaglia, Direktorin des Museion, interviewt Robert Barry während seines Aufenthaltes in der Stiftung

Massimo Minini, Italienischer Galerist, interviewt Robert Barry während seines Aufenthaltes in der Stiftung

Fondazione Antonio Dalle Nogare, 2010. Ph: Piero Perra

Fondazione Antonio Dalle Nogare, 2010. Ph: Piero Perra

Robert Barry, Antonio Dalle Nogare, Walter Angonese, Massimo Minini. Fondazione Antonio Dalle Nogare, 2011. Ph: Piero Perra

Dan Graham, Antonio Dalle Nogare. Fondazione Antonio Dalle Nogare, 2011. Ph: Piero Perra

Fondazione Antonio Dalle Nogare, 2010. Ph: Piero Perra

Fondazione Antonio Dalle Nogare, 2010. Ph: Piero Perra

installation view. Fondazione Antonio Dalle Nogare, 2020. Ph.: Jürgen Eheim

installation view. Fondazione Antonio Dalle Nogare, 2020. Ph.: Jürgen Eheim

installation view. Fondazione Antonio Dalle Nogare, 2016. Ph.: Jürgen Eheim

installation view. Fondazione Antonio Dalle Nogare, 2016. Ph.: Jürgen Eheim

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