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Dan Graham

Ein besonderer Schatz der Stiftung Fondazione Antonio Dalle Nogare ist die Installation des US-amerikanischen Künstlers Dan Graham. Das Werk besteht aus einem Pavillon aus reflektierendem Glas und Edelstahl, der nun im Garten der Bibliothek  aufgestellt ist. Die Seiten der Installation sind spiegelnd, so dass sie sich ständig je nach Bewegungen des Betrachters, den Lichtbedingungen und seiner jeweiligen Umgebung  verändert. Eine besondere Kraft schöpft dieser „Pavillon“ jedoch aus der  natürlichen und architektonischen Landschaft, in die das Werk eingebettet ist die es laufend reflektiert.

Dan Graham, Pavilion, 2016, reflektierendes Glas und Edelstahl. Ph. Jürgen Eheim

Antonio Dalle Nogare und Dan Graham, 2008. Ph: Piero Perra

Dan Graham untersucht seit über 50 Jahren die Beziehungen zwischen architektonischen Umgebungen und ihren Bewohnern. Sein extrem diversifiziertes konzeptuelles Schaffen umfasst Installationen, Videos, Fotografien und Bücher. Seit den 70er Jahren widmet er sich der Realisierung architektonischer Pavillons aus Glas oder Spiegeln, die in der ganzen Welt ausgestellt sind. Viele von ihnen sind Teil bedeutender Sammlungen, wie etwas des Museum of Modern Art (New York), des Metropolitan Museum (New York), der Dia Art Foundation (New York), des Moderna Museet (Stockholm) oder der Fondazione Zegna (Biella).

Dan Graham, Pavilion, 2016, reflektierendes Glas und Edelstahl.

Massimo Minini, Italienischer Galerist, interviewt Dan Graham während seines Aufenthaltes in der Stiftung

Robert Barry

Die Stiftung Fondazione Antonio Dalle Nogare zeigt in ihren Räumlichkeiten die eigens für die Location konzipierte  Installation  „Beyond, Instead, Possible…” des US-amerikanischen Künstlers Robert Barry. Nach zwei Besuchen des Künstlers und des Galeristen Massimo Minini wurde diese Arbeit 2012 für die Glasfronten der Bibliothek  der damals noch im Bau befindliche Ausstellungsräume realisiert.

 

Robert Barry gilt als einer der Gründer der amerikanischen Konzeptkunst. In diesem Werk verwendet der Künstler einen Poolvon ca. 200 Wörtern, die  Mauern, Leinwänden, Fenstern, Projektionen oder Skulpturen installiert werden können. Die Auswahl der Wörter erfolgt je nach den Eigenheiten der Orte, Kontexte oder Situationen, für die das Werk realisiert wurde.

Von Links nach Rechts: Robert Barry, Antonio Dalle Nogare, Arch. Walter Angonese, Massimo Minini, 2009. Ph: Piero Perra

Robert Barry, Beyond, Instead, Possible…, detail, 2012, Diaphanie, variable Abmessungen

Die Installation “Beyond, Instead, Possible…” geht aus dem direkten Austausch zwischen Antonio Dalle Nogare und Robert Barry hervor und ist maßgeblich von der das Haus umgebenden Naturandschaft beeinflusst. Das Licht und die Natur verleihen der Installation von Stunde zu Stunde ein anderes Gesicht, so dass sie sich im ständigen Wandel befindet.

Letizia Ragaglia, Direktorin des Museion, interviewt Robert Barry während seines Aufenthaltes in der Stiftung

Massimo Minini, Italienischer Galerist, interviewt Robert Barry während seines Aufenthaltes in der Stiftung

Robert Barry, Beyond, Instead, Possible…, detail, 2012, Diaphanie, variable Abmessungen

Fondazione Antonio Dalle Nogare Press Kit

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