Das Haus

Gehauen in den Fels verfließen Kunst und Architektur am Sitz der Stiftung Anontio Dalle Nogare zu einem spannungsvollen, aber harmonischen Ganzen. Das Anwesen schöpft eine besondere Kraft aus dem Zusammenspiel der Architektur, der geographischen Lage und der umliegenden Kultur- und Naturlandschaft.

Erbaut nach Plänen der Architekten Walter Angonese und Andrea Marastoni wurden die sehr speziellen Ansprüche des Auftraggebers umgesetzt, dessen Vision ein Gebäude war, das gleichermaßen Wohnhaus wie Ausstellungsort sein sollte, dass aber vor allem den Besucher willkommen heißen und zur inspirierten Beschäftigung mit dem Ort und den Exponaten anregen sollte.

Der Fels wurde buchstäblich ausgehöhlt, um Platz für die weitläufige Ausstellungsfläche, Büros, Bibliothek und den privaten Wohnbereich zu schaffen. Modelliert wurde dieses interessante Gebäude mit seiner dualen Funktion aus dem dem Berg entnommenen Porphyr als überwiegendem Baustoff.

Fondazione Antonio Dalle Nogare. Ph: Jürgen Eheim

Fondazione Antonio Dalle Nogare. Ph: Jürgen Eheim

Tombak, naturbelassenes Steineichenholz und große Glasfronten öffnen das Gebäude aus dem Hang hinaus zu seiner Umwelt und verleihen ihm trotz seiner radikal modernen Formensprache einen heimeligen Charakter. Die Ausstellungsräume sind dabei als weitläufige Open Spaces konzipiert, in denen auch großformatige Kunstwerke die „Luft zum Atmen“ finden.

Fondazione Antonio Dalle Nogare. Ph: Jürgen Eheim

Bereits ab Grundsteinlegung wurden diverse Künstler nach Bozen eingeladen, um für das hier entstehende Gebäude standortspezifische Kunstwerke zu schaffen, etwa der US-Amerikaner Robert Barry, der ein imposantes Lettering für die Verglasung der Bibliothek realisierte, ebenso sein Landsmann Dan Graham, der einen seiner berühmten Pavillons eigens für das Haus in Bozen gestaltete.

Fondazione Antonio Dalle Nogare. Ph: Jürgen Eheim

Installation view Robert Barry, “Beyond, instead, possibile…” 2012

Seit Herbst 2011 kann das Haus von Kunst- und Architekturliebhabern besucht werden, viele weitere Künstler wurden eingeladen, um an der weiteren Gestaltung, Entwicklung und Deutung des Gebäudes mitzuwirken. Nun ist hier nicht nur Antonio Dalle Nogare selbst, sondern auch die von ihm gegründete Stiftung zuhause, die einer neuen Generation von Künstlern die kreative, produktive Atmosphäre und die radikale Ästhetik des Hauses für ihre Arbeit und zur Inspiration öffnen wird.

 

Dabei soll ein neuer, offener Ort der Begegnung für eine breite, kunstinteressierte Öffentlichkeit entstehen.

Öffnungszeiten

Die Stiftung bietet zu folgenden Zeiten Besichtigungen mit Führung an: Donnerstag, Freitag von 10:00 bis 12:00 Uhr und von 14:00 bis 17:00 Uhr. Samstag von 10:00 bis 12:00 Uhr

 

Bitte reservieren Sie Ihre Besichtigung per E-mail:
visit@fondazioneantoniodallenogare.com

 

Die Höchstanzahl an Besuchern für jede Besichtigung beträgt 20. Dauer des Rundgangs: etwa 1 Stunde. Freier Eintritt

Fondazione Antonio Dalle Nogare, 2010. Ph: Piero Perra

Fondazione Antonio Dalle Nogare, 2010. Ph: Piero Perra

Robert Barry, Antonio Dalle Nogare, Walter Angonese, Massimo Minini. Fondazione Antonio Dalle Nogare, 2011. Ph: Piero Perra

Fondazione Antonio Dalle Nogare, 2010. Ph: Piero Perra

Fondazione Antonio Dalle Nogare, 2010. Ph: Piero Perra

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